Citycomp-Hack wird verharmlost

Wie vor drei Tagen bekannt wurde, ist Citycomp, ein Stuttgarter IT Dienstleister, gehackt und anschließend erpresst worden ist. Da die Firma auf die Erpressung nicht einging, veröffentlichten die Hacker in der Folge über 500 GB persönliche, technische und wirtschaftliche Daten der Citycomp-Kunden, nicht nur auf der gehackten Website, sondern auch über einen TOR-Hidden-Service. Zu diesen Kunden gehören unter anderem Ericsson, Leica, Toshiba, UniCredit, British Telecom, Hugo Boss, NH Hotel Group, Oracle, Airbus, Porsche und Volkswagen und zahlreiche weitere, teilweise auch über andere Dienstleister, die sich wiederum der Dienste von Citycomp bedienen. In der öffentlichen Darstellung wir nun der Eindruck erweckt, es handele sich bei den Daten nicht um „brisante“ Informationen, statt dessen ist immer wieder von Betriebsanleitungen und Ähnlichem die Rede. Tatsächlich gehören jedoch auch Einkaufspreise, Kalkulationen und im Rahmen der angebotenen Managed Services auch Nutzernamen und Passwörter dazu. Ebenso Maschinennamen und Ausstattungen. 500GB Listen sind einfach eine ungeheure Menge, hier den Eindruck zu erwecken, es wäre nichts Besorgniserregendes geschehen, ist schlicht fahrlässig und dient dazu, die Tatsache herunterzuspielen.