Das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (VVT)

Den Dreh- und Angelpunkt der Datenschutzorganisation bildet das sogenannte Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (VVT). Hier werden die einzelnen Verarbeitungen, die der verantwortliche Verarbeiter betreibt, mit den wichtigsten diese Verarbeitung beschreibenden Verarbeitungsumständen aufgeführt. Das Führen dieses VVT obliegt dem verantwortlichen Verarbeiter, es muss also intern abgebildet werden. Da der Datenschutzbeauftragte laut DS-GVO angewiesen ist, dieses VVT zu prüfen, ergibt sich denknotwendiger Weise, dass er es nicht führen darf – er müsste sonst seine eigene Arbeit prüfen und geriete so in einen Interessenkonflikt. Um unseren Kunden die Arbeit mit dem VVT zu einfach wie möglich zu machen, haben wir ein PDF entwickelt, welches durch den Prozess der Erstellung durch Drop-Down-Listen und Auswahlfelder führt. Das VVT ist der erste Schritt, den jedes Unternehmen gehen muss, um die Anforderungen der DS-GVO zu erfüllen. Wie bei allen anderen Schritten auch, ist es dabei wichtig, sich auf den Weg zu machen: Ein solches Verzeichnis ist ein lebendes Dokument, welches laufend angepasst wird und daher niemals zu einem Stichtag „compliant“ sein kann. Verwenden Sie bitte immer die aktuell auf unserer Internetseite (Menüpunkt „Materialien nur für Kunden“) herunterladbaren Dokumente und nicht etwa ältere, bei Ihnen im System gespeicherte Versionen: Zur Zeit ändert sich noch derart viel in der Auffassung wie etwas getan werden sollte, dass die Dokumente ständigen Updates unterworfen sind. Wenn Sie bereits ein Verzeichnis besitzen oder ältere Versionen unseres Dokumentes bearbeitet haben, so müssen Sie dennoch nicht ganz von vorne beginnen, benutzen Sie jedoch für alle weiteren Erfassung das jeweils neueste Dokument.