Datenkrake E-Scooter?

E-Scooter waren eines DER Themen in diesem Sommerloch. Abseits der Überlegung ob, wann, wo und wie schnell diese Mobile unterwegs sein dürfen und ob ein durchschnittlicher Erwachsener in der Lage ist, auf so einem Gerät Handzeichen zu geben und dennoch unfallfrei abzubiegen, hat das Ganze, wie heutzutage immer, auch eine datenschutzrechtliche Dimension: Denn bei der Nutzung solcher E-Scooter in einem Mietmodell werden folgende Daten erhoben: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Konto- oder Kreditkartendaten, Standortdaten, Daten verlinkter Dienste (Facebook, etc.), Daten von Werbepartnern des Anbieters und die Daten, die bei Nutzung der App anfallen. Darüber wird weder transparent informiert, noch besteht eine Erforderlichkeit für die meisten dieser Daten. Genaugenommen ist ein solcher Scooter also eine Datenkrake – und deswegen geht der hamburgische Datenschutzbeauftragte jetzt auch dagegen vor…