Die Gefahr des Datenbesitzes

198 Mio. Wählerdaten frei im Internet: Daten einfach nur zu besitzen kann durchaus gefährlich sein, wie die Vergangenheit immer wieder gezeigt hat. Die Strukturen, vor allem die technischen, sind heutzutage von einer derartigen Undurchsichtigkeit, dass auch rechtmäßig vorhandene und grundsätzlich gut geschützte Daten quasi über Nacht zum Freiwild werden können. Ein aktuelles Beispiel dafür kommt aus den USA: Dort standen 198 Millionen Wählerdaten für 2 Wochen zum freien Download im Internet zur Verfügung. Die Datenbank enthielt auch besondere personenbezogene Daten und so persönliche Dinge wie die Einschätzung zum freien Waffenbesitz. Gespeichert war die 1,1 Terabyte große Datenbank auf eine Amazon Server, der Zugang war durch bloßes Eingeben der URL möglich, ein Passwort wurde nicht abgefragt. Schuld war laut Datenbankersteller Deep Root Analytics ein fehlerhaftes Update.
umgangmitdaten.de