Die Lücke im Prozessor

Nun ist es also soweit, die Tatsache, dass sich Prozessoren angreifen lassen und es natürlich, hat man einen Prozessor erst einmal hinreichend kompromittiert, möglich ist, auf diesem Weg jeden auch noch so gut geschützten Prozess zu infiltrieren, ist öffentlich geworden. Entsprechend groß ist die Aufregung. Bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass diese Möglichkeit schon seit Jahren zu einem der in der Branche kursierenden Horrorszenarien gehört und es nur eine Frage der Zeit war, bis diese Bedrohung die glatte PR-Oberfläche des Lebens durchbricht. Nun ist es am Ende des Tages eben eine von vielen Sicherheitslücken, mit denen man umgehen muss und die immer wieder aufs neue beweisen, dass Datensicherheit nur sehr lückenhaft zu gewährleisten ist. Umso wichtiger ist es, dass der Datenschutz bereits vor der eigentlichen Datenverarbeitung einsetzt, dass Datensparsamkeit gelebt wird, dass sich eine Moral im Umgang mit Daten durchsetzt.