eIdentität in Österreich wird vorangetrieben

Nach dem Beispiel von Estland plant auch Österreich die Einführung einer e-Identität, E-ID genannt. Natürlich erleichtert eine derartige Digitalisierung zahlreiche bis dato langwierigen Vorgänge ungemein, auf der anderen Seite stellt sie jedoch auch enorme Anforderungen an die Absicherung des Systems. Man sollte nie aus den Augen verlieren, dass eine Lösung um so effektiver missbraucht werden kann, je größer ihr Nutzwert ausfällt. Das Sammeln aller Informationen zu einer Person unter einer einzigen Identität impliziert im Verlustfalle eben auch den allumfassenden Verlust und nicht wie bisher den selektiven. So nachvollziehbar der Wunsch nach digitaler Optimierung ist, so ernst sollten die Bedenken der Datenschützer genommen werden. Etwas ausschließlich deswegen zu tun, weil es möglich ist, ist dabei kein kluger Ansatz.