G20-Untersuchungen offenbaren Skandal

Im Verlauf der Untersuchungen bezüglich der im Vorfeld des G20-Gipfels entzogenen Akkreditierungen zeigt sich jetzt, dass zehntausende Menschen ungerechtfertigt in den Datenbanken des BKA, der Länderpolizeien und der Verfassungsschutzämter gespeichert sind. Dies geschah aus teilweise absurden Gründen, zum Beispiel einem Journalisten, weil er Polizisten fotografiert hatte oder aufgrund falscher Informationen, wenn beispielsweise ein Frei- mit einem Schuldspruch verwechselt wurde. Das Bundesinnenministerium kündigte „gründlichste Aufklärung“ an.