Instagram sorgt für Überraschung

Der Bundeszentrale Verbraucherverband hatte Instagram wegen seiner Nutzungsbedingungen abgemahnt. Bemängelt wurden insgesamt 18 Punkte, datenschutzrechtlich relevant waren beispielsweise die Weitergabe von Daten an Werbetreibende ohne informierte und freiwillige Einwilligung der Betroffenen, wie auch die Tatsache, dass gemäß der Bedingungen kalifornisches anstelle von deutschem Recht galt. Instagram hat überraschend schnell eingelenkt und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Das Unternehmen hat nun bis November, in einigen Punkten bis Ende des Jahres, Zeit, die Nutzungsbedingungen anzupassen. Diese Verbesserungen werden nicht nur Neu- sondern auch Bestandskunden zugute kommen.