Neue Geldwäscherichtlinie der EU wohl rechtswidrig

In diesem Jahr soll eine neue EU-Geldwäscherichtlinie verabschiedet werden, die, ähnlich wie die von EuGH schon verschiedentlich als rechtswidrig gebrandmarkte Vorratsdatenspeicherung, enorme Datenmengen „auf Verdacht“ zu erfassen, zu speichern und auszuwerten vorschreiben wird. Im Gegensatz zur VDS steht die Geldwäscherichtlinie jedoch kaum in der Diskussion und das, obwohl sie Dienstleister gar zur Weiterleitung von Daten verpflichtet. Sie stellt somit einen Eingriff in die Grundrechte dar und sollte auf jeden Fall kontrovers diskutiert werden.