Newsletter – was ist da los?

Kein Tag vergeht, an dem einen nicht zahlreiche E-Mails erreichen die darum werben, eine Einwilligung zum weiteren Erhalt bereits seit Jahren versendeter Newsletter zu erhalten. Dazu ist Folgendes zu sagen:

In der Vergangenheit konnten Newsletter auf zwei mögliche Arten rechtmäßig versendet werden. Entweder im Rahmen einer Einwilligung oder aber aufgrund des berechtigten Interesses einer Firma, ihre Kunden zu bewerben. In diesem Zusammenhang spielt in Deutschland das UWG eine wichtige Rolle, da hier definiert wird, wann Kunden per E-Mail, SMS, MMS beworben werden dürfen. Nämlich immer dann, wenn die entsprechende E-Mail-Adresse oder Telefonnummer beim Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt wurde. Daran hat sich nicht geändert. Es gibt also folgende Möglichkeiten:

  • Entweder Sie besitzen eine aus der Vergangenheit datierende Einwilligung zum Versenden eines Newsletters. Wenn ja, dann nutzen Sie diese weiterhin.
  • Oder aber, Sie haben bislang aufgrund eines berechtigten Interesses im Rahmen der Bestimmungen des UWG gehandelt. Dann tun Sie dies weiterhin.
  • Oder aber, Sie hatten weder den einen noch den anderen Erlaubnistatbestand, dann war ihr Handeln schon immer illegal. Das ist dann auch heute noch so. Und wenn das so ist, dann bedeutet es eben auch, dass alleine die E-Mails, in der nach einer Einwilligung gefragt wird – ja, genau die, die zur Zeit massenhaft über einen herfallen – entweder überflüssig oder aber illegal sind.