Sprachassistenten hören mehr als der Mensch

Weil das so ist, lassen sich im gesprochenen Text und auch in Musik Nachrichten verstecken, die vom Menschen nicht wahrnehmbar sind, von Sprachassistenten aber sehr wohl. Und das funktioniert so: Immer wenn das menschliche Ohr etwas hört, ist es direkt anschließend für kleinste Sekundenbruchteile auf der soeben gehörten Frequenz taub. Auf diese Weise erleichtert uns die Natur das Verstehen von Gehörtem. Wenn nun jemand diese „Nano-Taubheit“ nutzt, um immer während dieser Taubheit Informationen mit der jeweilig nicht wahrgenommenen Frequenz zu übermitteln, so werden diese Informationen vom Menschen nicht wahrgenommen. Die Sprachassistenten (Alexa und Co.) besitzen diese menschliche Taubheit jedoch nicht und hören daher den „Subtext“. Und führen eventuell darin enthaltene Befehle aus. Auf diese Weise wäre es, wie Forscher in einem bemerkenswerten Experiment gezeigt haben, ohne Weiteres möglich, Alexa durch das Abspielen eines entsprechend präparierten Musiktitels zu Bestellungen zu veranlassen – oder zu einer scheinbar völlig erratischen Steuerung eines Smarthomes. Oder zu gezielten Aktionen, wie dem Abschalten von Licht, der Alarmanlage, dem Öffnen von Türen – welche Funktionen auch immer im Rahmen einer Smarthome-Vernetzung möglich sind. Wieder ein Aspekt der Datenverarbeitung, von dem wir bislang nichts ahnten…